Deutsche Messe, Hannover

Deutsche Messe, Hannover
Deutsche Messe

Geschichte

Wussten Sie, dass es die HANNOVER MESSE schon seit 1947 gibt? Oder dass die CeBIT 1986 als eigenständige Messe aus der HANNOVER MESSE hervorging?


1947 - Die erste Export-Messe - eine Idee der britischen Besatzer

Exportieren statt resignieren, fordern die Besatzer der Bizone in den Nachkriegsjahren von Westdeutschland. Die Deutschen sollen sich trotz der desolaten wirtschaftlichen Lage wieder aus eigener Kraft versorgen, um England und den USA nicht zur Last zu fallen und zugleich die Kriegsschulden mit hochwertigen Gütern zu begleichen.

Auf eine britische Initiative geht dann auch die erste Export-Messe zurück. Ein Glück, das den zuerst skeptischen Deutschen förmlich aufgedrängt werden muss. Düsseldorf als Messestandort lehnt den Vorschlag ab.

Die Deutsche Messe- und Ausstellungs-AG wird 1947 in Hannover gegründet und bringt millionenschwere Investitionen in die zerstörte Stadt.

Allein das Grundkapital der Messegesellschaft beträgt 1,2 Millionen Reichsmark. Der Erfolg der ersten Export-Messe bestätigt die Veranstalter. 1934 Exportverträge im Wert von 31,6 Millionen US-Dollar werden zwischen dem 18. August und dem 7. September 1947 auf dem Messegelände geschlossen.

Als die Messe in den Norden kam

Im April 1947 befahlen die britischen Besatzer den Hannoveranern, eine Exportmesse zu organisieren. Die Messe wurde ein Erfolg und gilt heute als Symbol für das Wirtschaftswunder.

zur NDR Dokumentation



1949 - Erste Teilung

Bereits zwei Jahre nach der Gründung beklagen Unternehmen, dass die Messehallen nur beschränkt Platz bieten und Aussteller abgewiesen werden müssen. Die Messe wird deshalb geteilt.

Nach der allgemeinen Export-Messe im April 1949 erhalten Hersteller technischer Produkte wenige Wochen später eine eigene Plattform mit dem Namen Deutsche Industrie-Messe. Die Zahl der Aussteller steigt sprunghaft an.



1950 - Ausländische Aussteller beteiligen sich an der Export-Messe

Trotz der außenpolitischen Isolation Deutschlands verbucht die Export-Messe bereits 1950 Aussteller aus zehn unterschiedlichen Ländern, darunter die USA. Noch bevor der diplomatische Dienst der neuen Bundesregierung Ergebnisse vorweisen kann, knüpfen die Vertreter der Messe Kontakte ins Ausland. Bereits 1948 verfügt das Messegelände in Hannover über die erste Telefonverbindung nach New York.

In den Folgejahren des Wirtschaftswunders boomt die deutsche Industrie - und mit ihr die Messe in Hannover.



1952 - Der Flughafen Hannover-Langenhagen verbindet die Messe mit der Welt

Früh können Besucher per Flugzeug zur Messe anreisen: 1949 über den britischen Militärflugplatz Bückeburg, 1950 über den Royal Air Force-Fliegerstützpunkt Wunstorf. Eine große Erleichterung ist 1952 die Eröffnung des Flughafens Hannover-Langenhagen, über den Hannover und die Messe mit der Welt verbunden werden.

Die Anlage auf dem Gelände eines früheren Fliegerhorsts entsteht innerhalb kürzester Zeit. Der alte, im Krieg schwer beschädigte Flughafen Vahrenwald bleibt außer Betrieb. Erweiterungen sind nicht möglich. Besonders eilige Gäste gelangen mit Hubschraubern und Kurzstartflugzeugen zum Ausstellungsgelände. Auch das macht die Messe zu einer Besonderheit.



1954 - Größe zählt - die Zeit der Mehrbranchen-Messen bricht an

Vergleichbar der Expansion von Warenhausketten in Zeiten des Wirtschaftswunders sind in den 50er Jahren auch Messen als Universalausstellungen gefragt. Die hannoversche Messelandschaft soll zum Abbild der gesamten deutschen Industrie werden und deren fabelhaften wirtschaftlichen Aufschwungs, hoffen Veranstalter wie Aussteller.

Hatte man sich noch wenige Jahre zuvor für die Teilung stark gemacht, gelten nun Größe und Vielfalt als Voraussetzungen für den Erfolg. 1954 wird die Trennung der Messe wieder aufgehoben.



1961 - Fachmesse Büroindustrie als Mutter der CeBIT

Ende der 50er Jahre nimmt die Bürotechnologie auf der Deutschen Industrie-Messe immer mehr Raum ein. Auch im internationalen Vergleich gewinnt die Fachmesse an Bedeutung. Sie ist ab 1961 die weltweit größte Zusammenkunft von Herstellern und Händlern der Branche.

Klobige Rechenmaschinen und Kommunikationsgeräte lassen allerdings kaum erahnen, welche Entwicklung der Ausstellung noch bevor steht. Die Industrie-Messe heißt ab jetzt HANNOVER MESSE.



1970 - CeBIT erhält Namen und Standort

Für die rasant wachsende Fachmesse Bürowirtschaft - zu dieser Zeit noch Teil der HANNOVER MESSE - wird ein eigenes Gebäude gebaut: das Centrum der Büro- und Informationstechnik (CeBIT). Die neue Halle 1 setzt sowohl mit ihren räumlichen Dimensionen als auch mit der Verknüpfung mehrerer Funktionen neue Maßstäbe.

Mit 70.300 Quadratmetern Ausstellungsfläche - etwa zehn Fußballfelder groß - wird sie 1984 als weltgrößte Messehalle ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen. Im Kellergeschoss entstehen Parkmöglichkeiten, auf dem Dach der Halle werden 750 Fertighäuser aufgestellt und zu Messezeiten vermietet.



1973 - Der Ölpreisschock und die Folgen

Als die OPEC die Ölfördermengen drosselt, wird den westlichen Ländern ihre Abhängigkeit von fossiler Energie bewusst. Die vier autofreien Sonntage graben sich tief ins Gedächtnis der Bundesrepublik ein. Der Ölpreisschock verstärkt die Wirtschaftskrise der 1970er-Jahre, die sich auch auf die Messe auswirkt.

So bleiben 1975 zwei, 1978 vier Hallen leer. Leider sind die Hallen für die weiter wachsenden Bereiche der Büro- und Informationstechnik nicht geeignet. Die Krise ist damit auch Zeichen des industriellen Wandels, der die HANNOVER MESSE letztlich vergleichsweise glimpflich erfasst. Nach Ausstellerzahlen und belegter Fläche erreicht die Industrieschau weiterhin ein Niveau, von dem andere Messen weit entfernt sind.



1975 - LIGNA löst sich aus der HANNOVER MESSE

Wie viele Fachmessen entspringt die LIGNA der HANNOVER MESSE. Die Hersteller von Maschinen zur Holzverarbeitung und Forstwirtschaft nehmen Mitte der 70er Jahre einen so großen Teil der Ausstellungsfläche ein, dass angesichts des anhaltenden Booms eine eigene Fachmesse nötig wird. Die Abnabelung von der Mutter glückt.

Die LIGNA bleibt bis heute Leitmesse der Holzverarbeitungsbranche.



1978 - Abschied von den Konsumgütern

Im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld der 1970er-Jahre hat es die Interfachmesse nicht leicht: Die Konsumgüterschau ist 1974 gestartet. 900 Aussteller verheißen einen guten Start, doch die Besucher bleiben aus und im Jahr darauf die Unternehmen.

So werden die Branchen wieder in die HANNOVER MESSE eingegliedert. 1978 erfolgt der endgültige Abschied der Konsumgüter, die lange auf der Industrieschau geblieben sind.


Live Übertragung vom Messegelände
Live TV Übertragung vom Messegelände

1980 - Erstes Partnerland präsentiert sich bei der HANNOVER MESSE

Als Ort internationaler Kontakte beschäftigt sich die HANNOVER MESSE zunehmend mit ihren ausländischen Gästen. Jährlich stellt sich nun ein Land mit seinen Produkten, geographischen und kulturellen Eigenheiten vor. Erstes Partnerland wird 1980 Brasilien. Seither haben sowohl europäische Nachbarn, beispielsweise Frankreich, als auch Länder entfernter Kontinente wie China und Korea die Chance genutzt, sich und ihre Kultur zu präsentieren.

Deckte die HANNOVER MESSE in den 70er Jahren noch 29 Themenbereiche ab, konzentrieren sich die einzelnen Fachmessen nun auf lediglich zehn Schwerpunkte. Unter dem Schlagwort "Messe der Messen" finden zeitgleich zehn Fachmessen statt, von denen fünf die jeweils größten ihrer Branche weltweit werden, allen voran die Messe für Elektrotechnik gefolgt vom Centrum der Büro- und Informationstechnik (CeBIT).



1981 - Deutsche Messe AG übernimmt Verbrauchermesse Infa

Die Ursprünge der Verbrauchermesse Infa lassen sich bis in die 50er Jahre zurückverfolgen. Hausfrauen forderten damals die Ausstellungsgesellschaft Heinrich Heckmann auf, die Klientel der Mutter und Hausfrau zu berücksichtigen. Heckmann richtete darauf die erste Messe für Haushaltsgeräte aus.

Fast 30 Jahre später übernimmt die Deutsche Messe AG die Firma Heckmann und damit auch die frühere Hausfrauenmesse, die inzwischen den Namen Informationsmesse für Familien trägt - die Infa. Heute zählt die Messe mit rund 220.000 Besuchern und 1.300 Ausstellern zu den größten in Deutschland.



1982 - Die Frau an der Spitze

Die niedersächsische Wirtschaftsministerin Birgit Breuel übernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrates der Deutschen Messe- und Ausstellungs AG. Damit tritt die erste Frau an die Spitze der Messe. 1986 wechselt die Hamburgerin an die Spitze des niedersächsischen Finanzministeriums.

1990 wird sie in die Geschäftsleitung der Treuhandanstalt gewählt, deren Präsidentin sie von 1991 bis 1995 ist. Danach kommt sie wieder nach Hannover: Die Hamburgerin wird Generalkommissarin der Weltausstellung EXPO 2000, die für die Stadt Hannover und die Messe einen enormen Schub bedeutet.



1984 - Das Jahr der Rekorde

Seit Beginn der 1980er-Jahre geht es wirtschaftlich wieder aufwärts. Das macht sich bei der HANNOVER MESSE deutlich bemerkbar, die von Rekord zu Rekord eilt und es schließlich mit gleich acht Einträgen ins Guinness Buch der Rekorde schafft: So erreicht die Industrieschau 1984 mit 740.000 Gästen die welthöchste Besucherzahl.

Sie findet auf dem mit 969.500 qm weltgrößten Gelände statt, besitzt mit 741.000 qm die weltgrößte Ausstellungsfläche, hat überdies mit der Halle 1 CeBIT die weltgrößte Messehalle, dazu die weltgrößte Parkplatzfläche, die meisten Aussteller, die meisten Ausstellernationen und schließlich mit zehn Gleisen den größten Messebahnhof der Welt. So wird die Aufspaltung der Messe unumgänglich: 1986 geht die CeBIT erstmals als eigene Messe an den Start.



1985 - BIOTECHNICA - neue Plattform für eine neue Wissenschaft

In den 80er Jahren betritt eine junge wissenschaftliche Disziplin das Feld: die Biotechnologie. Erkenntnisse aus Biochemie und Mikrobiologie sind nicht mehr nur für die Forschung interessant, sondern auch konkret von Nutzen für die Herstellung von Medikamenten, von Saatgut und Lebensmitteln sowie in der Medizin. Mit einem Fachbesucheranteil von beinahe 100 Prozent bietet die BIOTECHNICA ab 1988 Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen eine internationale Plattform für den Austausch unter Fachleuten.

1985 Gründung der HANNOVER-MESSE INTERNATIONAL GmbH (HMI) Das Auslandsgeschäft der Deutschen Messe AG wächst stetig, so dass die Aktivitäten schließlich in einer eigenständigen Gesellschaft zusammengefasst werden. Von 1981 an zunächst nur Geschäftsbereich der Muttergesellschaft, operiert die HANNOVER-MESSE INTERNATIONAL GmbH (HMI) ab 1985 selbstständig. Erfolgreichen Modelle einzelner Fachausstellungen der HANNOVER MESSE werden auf Veranstaltungsorte im Ausland übertragen.



1986 - CeBIT wird selbständig

Anfang der 80er Jahre erlebt die HANNOVER MESSE regelrechte Höhenflüge. Besuchermassen bringen die Infrastruktur von Stadt und Messegelände an ihre Grenzen. Als 80.000 Besucher an einem Tag auf das Gelände strömen, gehen zuletzt sogar die Eintrittskarten aus. Im November 1984 fällt deshalb die Entscheidung: Die Messe wird ein weiteres Mal in ihrer Geschichte aufgeteilt.

HANNOVER MESSE teilt sich in Bürotechnologie und Industrie auf

Ab 1986 firmiert die Sparte der Bürotechnologie unter dem Namen Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation (CeBIT) als eigenständige Veranstaltung. Sowohl die Mutterveranstaltung HANNOVER MESSE Industrie als auch die CeBIT sind auf ihren Gebieten weltweit führend.


CeBIT 1986
CeBIT 1986

1987 - Deutsche Messe AG erhält ihren Namen

Die ehemalige Deutsche Messe- und Ausstellungs-AG erhält den kürzeren und prägnanteren Namen Deutsche Messe AG.



1988 - Messegelände ist Geburtsort der europäischen Währungsunion

Im Juni 1988 kommen die Regierungschefs der EG-Mitgliedsstaaten auf dem Messegelände zusammen. Unter Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) werden die Weichen für den freien Binnenmarkt innerhalb der Europäischen Gemeinschaft (EG) ab 1992 und für die spätere Währungsunion gestellt. Ein Gipfeltreffen, das in seiner Art für Hannover einmalig bleibt.



1989 - Messestandort Hannover als Drehscheibe zwischen Ost und West

Mit dem Fall der Mauer 1989 gewinnt der Standort Hannover an Bedeutung als Drehscheibe zwischen Ost und West. Politiker und Wirtschaftsvertreter haben die Messe zwar schon in den vorangegangenen Jahren als Raum für internationale Kontakte entdeckt, Anfang der 90er Jahre kommt durch die Öffnung der Ostmärkte jedoch ein neues Publikum hinzu.

Die Funktion der HANNOVER MESSE erhält umso mehr Gewicht, als zu dieser Zeit kein vergleichbarer Ort für geschäftliche Kontakte zwischen Ost und West existiert.



1989 - DOMOTEX - Teppichdesign aus aller Welt

Von Beginn an ist die DOMOTEX das international wichtigste Ereignis der Branche. 531 Hersteller aus aller Welt treffen sich in Hannover und präsentieren Anfang 1989 geknüpfte und gewebte Teppiche. Bis heute ist die Veranstaltung international geprägt, vier von fünf Ausstellern stammen aus dem Ausland.

Knapp drei Viertel der Besucher sind Führungskräfte. Inzwischen ist die Zahl der Aussteller auf rund 1400 angestiegen.



1992 - Zwei große Gastveranstalter entscheiden sich für HANNOVER

Die Deutsche Messe konnte im Jahr 1992 zwei erfolgreiche Neuerwerbungen als Gastveranstaltungen in ihr Programm einreihen: Bis heute werden die Top-Veranstaltungen ihrer Branchen, die Internationale Automobil Ausstellung (IAA) Nutzfahrzeuge und die EuroBLECH alle zwei Jahre in Hannover ausgerichtet.



1996 - Die erste Messe im Internet

Nur sieben Jahre nach der Entwicklung des World-Wide-Web (1989 in Genf/Schweiz) macht sich die Deutsche Messe AG die neue Technologie zunutze und bietet mit "GLOBIS" den ersten virtuellen Messestandort im Internet an. Rund um die Uhr können Besucher von zu Hause aus auf sämtliche Produktinformationen zugreifen - eine Revolution.

Zum Vergleich: Das Versenden einer E-Mail kostet damals zehn Pfennig, die Telekom rechnet den Internetbesuch noch im Minutentakt ab. Erstmals ist das Internet auch als Thema bei der CeBIT von Bedeutung.



2000 - Weltausstellung EXPO

Im Vorfeld der geplanten Weltausstellung EXPO 2000 erlebt die Messe in den 90er Jahren einen Investitionsschub. Mit mehr als 1,6 Milliarden DM werden Gelände und Verkehrsanbindungen massentauglich gemacht.

So kann die Deutsche Messe AG ihren internationalen Spitzenplatz behaupten. Hannover besitzt zu dieser Zeit das modernste und größte Messegelände der Welt. Eine wegweisende Messearchitektur gilt als internationales Vorbild und Referenz.



2001 - CeBIT auch in der Türkei und in China

Die Leitmesse CeBIT wird erstmals nicht nur in Hannover, sondern auch in anderen Regionen der Welt veranstaltet. Besonders der Wirtschaftsboom im asiatischen Raum zieht das Interesse auf sich. Den Auftakt für den internationalen Auftritt bildet deshalb auch die CeBIT asia in Shanghai. Es folgt die CeBIT eurasia in Istanbul.

Zeitgleich eröffnet die Deutsche Messe AG gemeinsam mit den Messegesellschaften Düsseldorf und München in Shanghai das "Shanghai New International Expo Center" (SNIEC), ein Messegelände mit einer Hallenfläche von 45.000 Quadratmetern, das sich in wenigen Jahren zum wichtigsten Messestandort Chinas entwickeln soll.

Boomjahre für die CeBIT

Die CeBIT boomt weiter. Auf dem Höhepunkt der Internet-Euphorie entstehen zahllose Minifirmen im IT-Bereich und drängen an die Börse und auf die Messe. Zur Jahrtausendwende kommen mehr als 7.800 Aussteller und 750.000 Besucher nach Hannover, 2002 erlebt sie den Besucherrekord mit 860.000 Gästen.

Von 2001 an wird die Leitmesse CeBIT erstmals nicht nur in Hannover, sondern auch in anderen Regionen der Welt veranstaltet.



2004 - Deutsche Messe AG im Zeitalter der Globalisierung

Mit 27 Auslandsmessen passt sich die Deutsche Messe AG an eine immer stärker globalisierte Welt an. Deutschland als Exportweltmeister, Osterweiterung der EU und der NATO sind nur drei Stichpunkte, die die Herausforderungen der Zeit umschreiben.

Die Leitmessen CeBIT, HANNOVER MESSE, BIOTECHNICA und DOMOTEX bleiben Flagschiffe der Deutschen Messe AG und erringen zunehmend auch in China, Südostasien, Australien, Indien, Brasilien, in der Türkei und den USA Marktanteile.



2008 - Joint Venture mit Fiera Milano

Um sich im internationalen Markt strategisch besser aufzustellen, schließt sich die Deutsche Messe AG mit dem zweiten führenden europäischen Messeveranstalter Fiera Milano zu einem Joint Venture zusammen. Die Unternehmen wollen gemeinsam schneller in den Wachstumsmärkten Russland, China und Indien Fuß fassen und dabei gegenseitig von Marktposition und Know-How profitieren.

Qualität statt Masse - CeBIT wagt den Neustart

Die weltweit wichtigste Messe für digitale Industrie drückt den Reset-Knopf und startet ein neues Programm. Vorträge und Fachveranstaltungen ziehen nun unter den Besuchern anteilig wieder mehr Spezialisten an. Die CeBIT wird von sieben auf sechs Tage verkürzt. Zum ersten Mal ist auch der Umweltgedanke unter dem Titel "Green IT" auf der Messe Thema. Der inhaltliche Einschnitt erweist sich als richtig: In sechs Tagen werden mehr als 10 Millionen Geschäftsgespräche geführt, Investitionen angebahnt und Aufträge geschrieben.

Bislang stärkstes Jahr der Geschichte des Unternehmens.

Mit 106 Veranstaltungen, die mehr als 39.000 Aussteller und 3,22 Millionen Besucher anziehen, zählt die Deutsche Messe AG international zur Spitzengruppe der Messeveranstalter.



2009 - Der Entschluss fällt - SNIEC wird voll ausgebaut

Trotz Wirtschaftskrise wird das Messegelände "Shanghai New International Expo Center" (SNIEC) in China zur endgültigen Größe von 200.000 Quadratmetern Hallenfläche und 130.000 Quadratmetern Freigelände erweitert. Ende 2010 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Das Gelände hat sich seit seiner Eröffnung im Jahr 2001 zum wichtigsten Messestandort Chinas entwickelt. 2009 Chinesische Tochtergesellschaft feiert 10-jähriges Bestehen

Die von der Deutschen Messe 1999 gegründete Tochtergesellschaft Hannover Fairs Shanghai Ltd., die heute als Hannover Milano Fairs Shanghai Ltd. firmiert, blickt auf zehn erfolgreiche Jahre zurück. In der Zeit hat sie den Messemarkt in China bedeutsam verändert und veranstaltet jährlich bis zu 15 Messen in den großen chinesischen Wirtschaftszentren rund um Shanghai, Peking, Chengdu und Guangzhou.

Deutsche Messe engagiert sich in Japan

Mit einem neuen Tochterunternehmen weitet die Deutsche Messe ihre Aktivitäten auf dem japanischen Markt aus. Die Deutsche Messe Japan K.K. stärkt zunächst die Aussteller- und Besucherwerbung für die internationalen Leitmessen in Hannover und baut den Kontakt zu den führenden japanischen Unternehmen auf.

Deutsche Messe Interactive (DMI) geht an den Start

Die Deutsche Messe Interactive wird als Tochterunternehmen der Deutschen Messe gegründet und bietet im Bereich der digitalen Leadgenerierung innovative Lösungen an.

Arnold Schwarzenegger kommt als kalifornischer Gouverneur zur CeBIT

Zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete der Gouverneur des US-Staates Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, die CeBIT in Hannover.


SNIEC - Shanghai New International Expo Center
SNIEC - Shanghai New International Expo Center

2010 - Auslandsmessegeschäft wird erweitert und neu strukturiert

Mit 13 neuen Auslandsmessen hat die Deutsche Messe ihr bestehendes Portfolio erfolgreich ausgebaut. Unter anderem veranstaltet das Unternehmen mit einem Kooperationspartner die ersten Messen in Moskau aus der HANNOVER MESSE-Familie.

Die Veranstaltungen werden ein großer Erfolg. Um ihre Position im internationalen Wettbewerb weiter zu stärken, wird zusätzlich die Segmentstruktur gestrafft: Die Tochtergesellschaft Hannover Messe International (HMI) – die künftig unter Hannover Fairs International GmbH firmiert – verantwortet alle internationalen Messen außerhalb von Deutschland. Das verleiht der Wachstumsstrategie der Deutschen Messe zusätzliche Schubkraft.

Die HANNOVER MESSE und der isländische Vulkan Eyjafjallajökull

Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull am 20. März 2010 hatte jedoch für die HANNOVER MESSE im April ganz andere Folgen. In weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas wurde Mitte April 2010 auf Grund der ausgetretenen Vulkanasche der Flugverkehr eingestellt, was eine bis dahin beispiellose Beeinträchtigung des Luftverkehrs in Europa darstellte. Viele Aussteller und Besucher konnten in diesem Jahr nicht an der HANNOVER MESSE teilnehmen.

Die Deutsche Messe reagierte darauf mit einem umfangreichen Maßnahmenbündel. Mehrere hundert Aussteller wurden aus ganz Europa mit Bussen nach Hannover geholt. Aus der Türkei nahmen beispielsweise 150 Personen eine mehr als 50-stündige Busfahrt auf sich, um in Hannover ausstellen zu können. Aus Neuseeland war eine Ausstellerin 134 Stunden nach Hannover unterwegs. Die Veranstaltung geht als Vulkan-Messe in die Unternehmensgeschichte ein.

Convention Center gewinnt Location Award

Bester Ort für kreative Großevents: Veranstaltungsexperten haben das Convention Center mit dem Location Award 2010 ausgezeichnet. Vor allem die Nutzungsmöglichkeiten, der Service, die Infrastruktur und die Kommunikationsmittel haben die Jury überzeugt. 2010 Breites Veranstaltungsportfolio glänzt mit Erfolgsbilanz Ob Medizinkongress, Open-Air-Konzert oder Sportevent: Mit mehr als 50 Veranstaltungen war das Messegelände ein echter Besuchermagnet.

Die Deutsche Messe verbucht 2010 als erfolgreichstes Jahr im Bereich Kongresse, Events und Gastveranstaltungen. Ein besonderes Highlight war das Konzert von AC/DC, auf dem 80 000 Fans rund um den Hermes-Turm und unter dem Expo-Holzdach gemeinsam tanzten.



2011 - Die Messe geht nach Osten, Hermes nach Süden

Der Ausbau des internationalen Messegeschäfts bedeutet Wachstum: 108 Veranstaltungen zählt das Unternehmen 2011 im In- und Ausland, so viele wie nie zuvor. Die Beschäftigten sind in mehr als 100 Ländern der Erde aktiv, organisiert in fünf deutschen und acht internationalen Tochtergesellschaften. Zu den internationalen Ablegern zählt die erst im Februar 2011 gegründete russische Tochtergesellschaft, Deutsche Messe RUS. Sie wird in den kommenden Jahren die Expansion des Unternehmens nach Osteuropa unterstützten. Auch in Hannover tut sich viel: Die Halle 10 im Süden des Messegeländes wird abgerissen. Der mehrstöckige Bau aus dem Jahr 1958, der über Jahrzehnte vielen anreisenden Messegästen als Orientierungspunkt diente, war vor allem während der HANNOVER MESSE genutzt worden, insbesondere für die Ausstellung von Lampen und Leuchten.

Ihren letzten großen Auftritt hatte die Halle 10 zur EXPO 2000, als die niederländische Künstlerin Lily van der Stokker die Fassade großflächig mit pinken Ornamenten schmückt. An die Stelle der Halle 10 tritt der neue Eingangsbereich, der mit einem modernen Besucher-Einlasssystem ausgestattet ist. Ebenfalls am Südeingang leuchtet seit 2011 die neue 35 Meter hohe Hermes-Stele. 15 große dichroitische Glasscheiben schimmern je nach Wellenlänge und Einfallswinkel des Tageslichts zwischen blau und gelb. Transparente Solarmodule erzeugen Strom. Und nachts? Illuminieren mehr als 1.300 LED-Elemente den stilisierten Hermes-Kopf.

Die Deutsche Messe beteiligt sich an der event it AG

Mit der Eventagentur stärkt die Deutsche Messe ihr Kongressgeschäft: Mit dem Serviceangebot für Planung und Organisation sowie der persönlichen Betreuung vor Ort ergänzt das Team von event it das Portfolio der Deutschen Messe perfekt. Kernkompetenz ist das elektronische Besuchermanagement.

2014 führt das Tochterunternehmen dazu eine neue Software mit Webportal und App für mobile Endgeräte ein, die Aussteller beim Leadmanagement unterstützt, Visitenkarten auswertet und das Nachmesse-Geschäft vereinfacht.



2012 - Das Jahr der Trendwende – das Auslandsgeschäft als Umsatzbringer

Die geschäftliche Situation der Deutschen Messe entwickelt sich positiv. Die substanzielle Trendwende 2012 ist Ergebnis des bereits 2009 gestarteten Zukunftsprogramms, mit dem die Deutsche Messe systematisch neue Umsatz- und Erlösquellen erschließt.

Einen starken Beitrag zum Ergebnis leistet das wachsende Auslandsgeschäft. Die Dynamik der Auslands-Entwicklung ist außerordentlich, wesentliche Umsatzbringer sind China und die Türkei. Dort übernimmt die Deutsche Messe die restlichen Anteile der Hannover-Messe Sodeks Fuarcilik A.S., die die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik-Messe ISK-SODEX in Istanbul veranstaltet, dazu die Restanteile an der CeBIT Bilişim Eurasia. Mit beiden Übernahmen stärkt die Deutsche Messe ihre Marktposition.

Auch in Hannover kann das Messegeschäft ausgeweitet werden: Der Metropolitan Solutions gelingt der Sprung von einer Sonderschau der HANNOVER MESSE zu einer eigenständigen Veranstaltung, parallel zur bedeutendsten Industrieschau der Welt. Die Metropolitan Solutions präsentiert Technologien für die Megacities von morgen.

Streik im öffentlichen Nahverkehr – Der rote Punkt wird zur CeBIT reaktiviert

Weil im öffentlichen Nahverkehr zur CeBIT gestreikt wird, lässt die Deutsche Messe die so genannte "Rote Punkt-Aktion" wieder aufleben und bittet ganz Hannover um Unterstützung beim Transport der CeBIT-Aussteller und -Besucher in Richtung Messegelände. Etliche Hannoveraner legen sich einen roten Punkt aus Pappe hinter die Windschutzscheibe in ihre Autos und machen so auf eine Mitfahrgelegenheit zum Messegelände aufmerksam.

Die Deutsche Messe übernimmt die Mehrheit an der spring Messe Management GmbH

spring veranstaltet Fachmessen für Personalmanagement, Professional Learning, Corporate Health, Job and Career und den Public Sector. Die Deutsche Messe ist mit spring als Tochter der größte Anbieter von Personalfachmessen in Europa.



2013 - Höchster Unternehmensumsatz seit zehn Jahren

Die Wachstumsstrategie wirkt: Die Deutsche Messe erreicht den höchsten Umsatz und den höchsten Gewinn seit zehn Jahren. Das Ausland punktet mit einer Rekordzahl an Messen und hat ebenfalls den höchsten Auslandsumsatz in der Unternehmensgeschichte erzielt. Darüber hinaus verzeichnet die Deutsche Messe den größten Auftragsbestand seit Bestehen.

Dazu passt, dass Strategie und Unternehmensprogramm konsequent auf Profitabilität und Wachstum ausgerichtet sind. In Folge finanziert die Deutsche Messe AG die Investitionen in den Neubau der Halle 19/20 aus eigener Kraft.

2013 liefert das Erfolgsrezept für die Deutsche Messe AG: Ideen frühzeitig entwickeln und sie konsequent umsetzen – das sichert Wachstum.

Internet of Things und Industrie 4.0 in Hannover zuhause

Die Deutsche Messe greift mit den Themen Industrie 4.0 und Internet der Dinge als erste Messegesellschaft die Mega-Trends der Digitalisierung auf der HANNOVER MESSE und CeBIT auf. Bei der HANNOVER MESSE heißt das Leitthema Integrated Industry und widmet sich der intelligenten Fabrik.



2014 - Digitale Wirtschaft – digitales Messegeschäft

Durch konzeptionelle Weiterentwicklung bewährter Messekonzepte gelingt es der Deutschen Messe, die HANNOVER MESSE, die CeBIT, die CeMAT und die LIGNA frühzeitig zu zentralen Treibern der digitalen Revolution zu machen –die beste Voraussetzung für langfristiges und rentables Unternehmenswachstum.

Die Digitalisierung verändert auch das Messegeschäft selbst. 2014 zählen die Seiten der Deutschen Messe und ihrer Veranstaltungen bereits sieben Millionen Besucher. Der starke Zuspruch ist auch auf die hohe Präsenz des Unternehmens und seiner Messemarken in Suchmaschinen, sozialen Netzwerken und Branchenportalen zurückzuführen.

Durch konsequenten Ausbau digitaler Dienstleistungen will die Deutsche Messe ihre Führungsrolle in diesem Bereich weiter ausbauen. Entwicklung und Anwendung digitaler Services hat die Deutsche Messe in zwei spezialisierten Tochtergesellschaften zusammengefasst. Die seit 2009 bestehende Deutsche Messe Interactive (DMI) unterstützt Aussteller bei der digitalen Kontaktanbahnung. Sie erstellt aber auch die elektronischen Aussteller- und Produktverzeichnisse für Veranstaltungen wie HANNOVER MESSE, CeBIT, LIGNA, DOMOTEX und BIOTECHNICA.

Das elektronische Besuchermanagement ist Kernkompetenz der Unternehmenstochter event it. 2014 führt das Tochterunternehmen dazu eine neue Software mit Webportal und App für mobile Endgeräte ein, die Aussteller beim Leadmanagement unterstützt, Visitenkarten auswertet und das Nachmesse-Geschäft vereinfacht.

Deutsche Messe AG in Indonesien

Die Deutsche Messe AG steigt als Geländebetreiber des Indonesia Convention Exhibition (ICE) in Jakarta in den indonesischen Markt ein. Indonesien ist mit 247 Millionen Einwohnern die größte Volkswirtschaft Südostasiens und nach den BRIC-Staaten einer der weltweit wichtigsten Wachstumsmärkte.



2015 - Bauen für die Zukunft – das Messegelände wird modular

Ein großer Schritt bei der 2012 gestarteten Modernisierung des Messegeländes ist die Fertigstellung der Halle 19/20 im Frühjahr 2015 – nach nur eineinhalb Jahren Bauzeit.

Anfang Juli nehmen der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Messe, Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies, Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok und weitere Mitglieder von Aufsichtsrat und Vorstand die Halle offiziell in Betrieb. Sie wurde vom renommierten Architekturbüro gmp – Gerkan, Marg und Partner entworfen, das bereits für andere Hallenneubauten auf dem hannoverschen Messegelände verantwortlich zeichnete.

Die Halle 19/20 ist Teil eines umfangreichen Gebäudeentwicklungsplans, den der Vorstand der Deutschen Messe bereits 2012 dem Aufsichtsrat vorlegte. Ziel des Plans ist es die Modernität, Funktionalität und Flexibilität des Messegeländes zu erhöhe, um so langfristig wettbewerbsfähig sein. So sollen bis 2032 rund 100.000 Quadratmeter überdachter Ausstellungsfläche erneuert oder durch Neubauten ersetzt werden. Dafür sind Investitionen von durchschnittlich 20 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen.

Mit der Erneuerung des Messegeländes reagiert die Messe auf veränderte Anforderungen des Marktes. Denn die Zahl der großen Weltleitmessen ist weitgehend stabil, während es bei mittleren und kleinen Messen, aber auch bei Kongressen und Firmenveranstaltungen deutliche Wachstumspotenziale gibt. 2014 haben auf dem hannoverschen Messegelände mehr als 50 größere Veranstaltungen stattgefunden, darunter die Hauptversammlungen von Volkswagen und MAN.

Entsprechend modular konzipiert ist die Halle 19/20, deren Baukosten mit 54 Millionen Euro unterhalb des Budgets bleiben. So lassen sich mehrere Veranstaltungen parallel abwickeln. Da der Ausstellungsbereich innen abgedunkelt werden kann, sind Lichtinszenierungen möglich. Weiterhin gibt es einen modernen Konferenzbereich, ein Restaurant und ein Bistro mit offener Küche: So kann bei Veranstaltungen vor den Augen der Besucher gekocht werden.

Nächstes größeres Bauprojekt ist der neue Übergang von der Halle 7 zum Convention Center im Herzen des Messegeländes.

Glenn Greenwald und Edward Snowden bei den CeBIT Global Conferences

Digitalisierung hautnah: Glenn Greenwald und Edward Snowden bei den CeBIT Global Conferences: Es ist das Highlight der Keynote-Konferenz der CeBIT. Während der Journalist und "Gatekeeper" (so CGC-Moderator Brent Goff) Glenn Greenwald auf der Bühne in Hannover sitzt, wird der Whistleblower aus Moskau zugeschaltet. 40.000 Menschen verfolgen den Live-Stream weltweit."

Metropolitan Solutions geht 2015 von Hannover nach Berlin

Die Deutsche Messe richtet die internationale Smart City und Green-City-Konferenzplattform, Metropolitan Solutions, erstmals im City Cube auf dem Messegelände in Berlin aus. Das Ziel: Unternehmen, die Technologien und Dienstleistungen für Städte anbieten sollen einen noch direkteren Zugang zu urbanen Entscheidern aus Verwaltung, Administration und Politik erhalten. Berlin verfolgt eine international beachtete Smart City-Strategie – die Metropolitan Solutions ist Teil dieser Smart City-Strategie.

Als die Messe in den Norden kam

Im April 1947 befahlen die britischen Besatzer den Hannoveranern, eine Exportmesse zu organisieren. Die Messe wurde ein Erfolg und gilt heute als Symbol für das Wirtschaftswunder.

zur NDR Dokumentation



2016: Partnerland USA bei der HANNOVER MESSE – Obama zu Besuch

Der amerikanische Präsident Barack Obama hat im April gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel die HANNOVER MESSE 2016 eröffnet. Die Vereinigten Staaten von Amerika war 2016 das Partnerland der weltweit wichtigsten Industriemesse.


US-Präsident Barack Obama, HANNOVER MESSE 2016
US-Präsident Barack Obama, HANNOVER MESSE 2016