Deutsche Messe, Hannover

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03. - 04. Dezember 2019

Konferenz zur Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft

Auf der TECHTIDE diskutieren führende Köpfe aus Unternehmen, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und der Politik Thesen zur Digitalisierung von heute, morgen und übermorgen. TECHTIDE fragt nach den unternehmerischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der digitalen Transformation. Damit trägt TECHTIDE zu den ambitionierten Zielen der Digitalstrategie des Landes Niedersachsen bei, vernetzt die handelnden Personen und zeigt auf, wie alle Bürgerinnen und Bürgern von digitalen Technologien profitieren können.

TECHTIDE ist der Kongress des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Niedersachsens zur digitalen Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft. TECHTIDE wird gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft vorbereitet und von der Deutschen Messe AG organisiert.

TECHTIDE bietet eine inhaltlich vielfältige Konferenz, die mit Thesen zur Digitalisierung arbeitet. Sie enthält eine begleitende Ausstellung mit beispielgebenden digitalen Lösungen und aktuellen Ergebnissen aus Forschung und Entwicklung.

TECHTIDE richtet sich an alle Interessierten aus Niedersachsen, den angrenzenden Bundesländern sowie den nordeuropäischen Nachbarstaaten.

TECHTIDE findet erstmals am 3. und 4. Dezember 2019 im Convention Center des Messegeländes Hannover statt und erwartet rund 500 Teilnehmer.

Veranstalter

Niedersächsisches Ministerium

03.12.2019 | TECHTIDE NIGHT
Die TECHTIDE beginnt mit der TECHTIDE NIGHT. Nach kurzen Statements zur Digitalisierung haben die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Drinks, Snacks und Musik ausreichend Gelegenheit zum Netzwerken.

04.12.2019 | TECHTIDE Konferenztag
In sechs parallelen Tracks diskutiert die TECHTIDE wichtige Digital-Themen von heute, morgen und übermorgen. Begleitend präsentieren die "Digitalen Orte Niedersachsens" im Foyer des Convention Centers ihre ausgezeichneten Lösungen.

Themen
TECHTIDE diskutiert anhand von Thesen aktuelle technologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Fragen, die auch die Digitalstrategie des Landes Niedersachsen adressiert.
Ausgangsbasis für die Agenda der Konferenz ist eine Thesensammlung, die von einem Expertenkreis zuvor formuliert und gewichtet wurden. Abgedeckt werden u.a. die Themen:
  • Industrie 4.0
  • Zukunft der Arbeit
  • Nachhaltigkeit
  • Digitale Zukunft 2030
  • Cybersicherheit und Datenschutz
  • Künstliche Intelligenz
  • Start-ups

Zielgruppe der Veranstaltung
Zur Teilnahme an der TECHTIDE werden Persönlichkeiten eingeladen, die sich aus ihrer Rolle und Funktion heraus mit Digitalthemen beschäftigen. Diese Vertreter kommen aus den folgenden Bereichen:
  • Unternehmen aller Branchen /
    insbesondere Start-ups und Mittelstand
  • Unternehmen der Digital Economy
  • Hochschulen, Wissenschaft und Forschung
  • Vertreter der organisierten Zivilgesellschaft
    (NGOs, Vereine, Stiftungen, Initiativen, Kirchen)
  • Politik und Verwaltung
  • Presse und Medien

Vorläufige Themenplanung am Mittwoch, 04. Dezember 2019

techtide - Vorläufige Session-Planung
Zum Vergrößern bitte klicken (Stand 04.09.2019 | Änderungen vorbehalten)

Kurze Beschreibung der geplanten TECHTIDE-Sessions
Auch der Westen wird nicht an einem Social-Credit-System wie in China vorbeikommen
Der Trend geht in Richtung verhaltensbasierter Versicherungspolicen. Doch was macht das mit der Gesellschaft? Ist diese Entwicklung ein Gewinn? Oder etablieren wir damit versehentlich ein vergleichbares System wie in China, das zu einer Belohnung des Angepassten führt? Und ist die DSGVO der richtige Ansatz, Schlimmeres zu verhindern?
IT-Security: Ist das sicher oder kann das weg?
Es wird überall und ständig über IT-Security gesprochen. Leider nur in den seltensten Fällen ehrlich - Opfer berichten eher selten von ihren Erfahrungen und die Security-Industrie strotzt vor falschen Versprechungen und Kompromissen. Wohin kann das führen? Wie kann der Weg zu mehr Ehrlichkeit aussehen?
Bruder Roboter, wo ist mein Grundeinkommen?
Das Mooresche Gesetz besagt, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten alle 1-2 Jahre verdoppelt. Oder anders ausgedrückt: Alle zwei Jahre verdoppelt sich die Leistungsfähigkeit von Computern bei nahezu gleichbleibenden Kosten. Was bedeutet das für die Arbeit der Zukunft? Es gibt Stimmen die behaupten, die digitale Zukunft wird körperliche menschliche Arbeit obsolet machen und zunehmend auch repetitive geistige Arbeiten verrichten können. Gleichzeitig ermöglicht der technische Fortschritt neuartige Erwerbsmodelle. Digitale Services und Plattformen ermöglichen schon heute einzelnen ihr Eigentum wertschöpfend anzubieten und einzusetzen. Sei es die eigene Wohnung über AirBnB, das eigene Auto über Uber oder eigenes Werkzeug über Fairleihen.
Wäre es also denkbar, als Individuum zukünftig Besitzer eines spezifischen Produktionsmittels zu sein und für dessen Einsatz, bspw. in Fabriken, bezahlt zu werden? Also einen Roboter statt einem selbst zur Arbeit gehen zu lassen? Ist das eine realistische Zukunftsvision oder Science-Fiction aus Hollywood? Was ist realistisch, was Wunschdenken? Was könnte schon bald umgesetzt werden, was frühestens in 50 Jahren? Und welche politischen Rahmenbedingungen benötigen wir eigentlich dafür, damit sich unsere digitale Zukunft zu unser aller Vorteil entwickeln kann?
Diesen Fragen werden wir im Panel mit Experten, aber auch interaktiv mit dem Publikum nachgehen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, jederzeit Fragen in die Diskussion einzubringen und über Thesen, die mögliche Varianten unserer zukünftigen Erwerbsarbeit beschreiben, abzustimmen. Seien Sie dabei und finden Sie mit uns die Antwort auf die Frage: Bruder Roboter, wo ist mein Grundeinkommen?
Cybersecurity

Details folgen in Kürze
Digital ist sozial – Die digitale Transformation in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft
In der Sozial- und Gesundheitswirtschaft sind digitale Werkzeuge und Instrumente nicht mehr wegzudenken: Mit einer „Anpacker-App“ suchen Engagierte eine passende ehrenamtliche Tätigkeit, Altenheimträger starten Pilot-Projekte zur Erprobung von Pflegerobotern, die Aktivierung von Demenzkranken profitiert von digital-gestützten Programmen, Jugendliche mit Suizidgedanken finden in einer [U25] Online-Suizidpräventionsberatung das offene Ohr eines Peers.
Für Menschlichkeit gibt es offensichtlich eine digitale Alternative. Oder vielleicht nicht? Zwölf Millionen Bürgerinnen und Bürger sind immer noch "Offliner", meist Ältere oder Menschen mit geringerem Bildungsgrad, die sich von digitalen Geräten oder Fragen der Datensicherheit überfordert fühlen. Sie nutzen die Teilhabe-Möglichkeiten nicht, die das Internet bietet. Dabei ist in unserer heutigen Gesellschaft, in der das Digitale alles durchdringt, digitale Teilhabe unverzichtbar für soziale Teilhabe. Die "digitale Kluft" zwischen On- und Offlinern droht sich weiter zu vergrößern. Neue Risiken entstehen, dass Menschen ausgeschlossen werden.
Denn digital ist längst real. Auch die Soziale Arbeit kommt vielfach – von der Pflege über die Arbeit mit Geflüchteten bis zur Schwangerenberatung – ohne digitale Zugänge und Tools nicht mehr aus, um umfassend nah bei den Menschen zu sein. Doch können Algorithmen schlussendlich bessere Diagnosen und Empfehlungen treffen, als Mediziner, Therapeuten oder Sozialämter? Wird eine digitale Transformation nur dann Akzeptanz finden, wenn sie auf einer bestmöglichen Synergie und nicht Konkurrenz von Mensch und Maschine aufbaut? Wem werden wir zukünftig vertrauen?
Neues Arbeiten heute, Neues Arbeiten morgen, überhaupt noch Arbeiten?

Details folgen in Kürze
Im Jahr 2079 gibt es keine Industrie mehr.
Eine neue Lampe fürs Wohnzimmer, ein Drei-Gänge-Menü oder ein Hemd vom Designer aus der Region: In 2079 können wir selbst herstellen, was auch immer wir brauchen. Die Industrie, wie wir sie heute kennen, wird es dann nicht mehr geben. Stattdessen wird ein leistungsstarker 3D-Drucker zu fast jedem Haushalt gehören – so selbstverständlich, wie heute ein Fernseher in fast jedem Wohnzimmer steht.
Schon heute ermöglicht der 3D-Druck die Herstellung individueller Produkte. Große Datenbanken beherbergen unterschiedlichste Geometrien. Diese kann man online ganz einfach als Dateien herunterladen und das Gewünschte über Nacht drucken. Im privaten Bereich sind das heutzutage noch simple Kunststoffteile, aber auch erste Holzfilamente können bereits gekauft werden. Und bald wird es auch möglich sein, Teile aus mehr als nur einem Material herzustellen. Dieses steckt zwar noch in den Kinderschuhen, wird jedoch immer intensiver erforscht und erste nutzbare Elektronikkomponenten kommen heute auch schon aus Druckern.
In den nächsten Jahrzehnten wird der 3D-Druck in der Lage sein, alle Dinge, die wir in unserem Haushalt verwenden, in kürzester Zeit herzustellen. Und auch das dafür verwendete Material wird in 2079 größtenteils aus dem eigenen Haushalt kommen. Wenn ein Stuhl seinen Dienst getan hat, kann er zu Holz-Filament umgearbeitet und das nächste Möbelstück angefertigt werden. Gläser bestehen aus Siliziumdioxid und werden einfach umgestaltet – sollte zum Beispiel ein Weinglas fehlen, kann ein Bierglas als Rohstoff dienen. Und die Lebensmittel? Auch hier werden Teigwaren, Fleisch und vieles weitere schlicht gedruckt.
Wenn jeder solch potente Drucker zuhause hat, wird es keine Industrie im bisherigen Sinne mehr geben. Diese wird sich reduzieren auf Großindustrie, die Nano- und Mikroproduktion sowie Spezialanwendungen. Die Zukunft wird geprägt sein von Digitalen Geschäftsmodellen und (wenn überhaupt noch) der Frage nach einer sinnvollen Energiegewinnung. Der Lieferverkehr wird sich drastisch reduzieren. Ebenso werden die Müllberge nicht weiter wachsen, wenn wir ausgediente Gebrauchsgegenstände recyceln. Und die Umwelt dankt.
Digitale Technologien – der Schlüssel für mehr Nachhaltigkeit oder ein Ressourcenfresser mehr?
Informationstechnik vernetzt mehr und mehr Maschinen, Produkte und Menschen im beruflichen, wie im privaten Umfeld. Führt diese rasante Digitalisierung in eine intelligente Welt mit mehr Nachhaltigkeit, in der alle vom technologischen Fortschritt profitieren, die Umwelt bewahrt und Ressourcen geschont werden? Oder steuern wir in eine digitale Wachstumsökonomie, in der sich Kapital und gesellschaftliche Macht auf wenige Organisationen und Menschen konzentrieren und wir vorhandene Ressourcen noch schneller erschöpfen? Aktuell untersuchen Forscherinnen und Forscher weltweit, wie der Einsatz digitaler Technologien die industrielle Produktion nachhaltiger gestalten kann. Die Wissenschaft untersucht aber auch die unbeabsichtigten Nebenfolgen digitaler Datenströme und die damit verbundenen Herausforderungen zu reduzieren.
In unserer Session analysieren Expertinnen und Experten den aktuellen Stand der Forschung, gleichzeitig stellen Vertreter aus der Wirtschaft aktuelle Nachhaltigskeitsprojekte zur Diskussion. Ergebnis dieses Dialoges sind konkrete Ansatzpunkte, mit denen die Teilnehmer eigene Nachhaltigkeitsprojekte initiieren können.
KI in der Landwirtschaft

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Digitale Ethik

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Daten und Fakten

Öffnungszeiten Eintritt Ort Anreise & Aufenthalt Veranstalter
Dienstag, 03.12.2019
(TECHTIDE NIGHT)
18:00 - 22:00 Uhr

Mittwoch, 04.12.2019
(TECHTIDE Konferenztag)
10:00 - 18:30 Uhr
Ein Kombiticket zur Teilnahme am Abendevent und der Tageskonferenz kostet 45 EUR.

Informationen zum Ticketverkauf folgen in Kürze.
Convention Center (CC)
Messegelände, 30521 Hannover

Übersichtsplan CC
Es werden Parkplätze auf dem Gelände und ein Shuttleservice angeboten.

Weitere Informationen zur Anreise & Aufenthalt finden Sie hier
Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung mehr

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