• Erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 mit 305 Mio. Euro Umsatz und 18 Mio. Euro Ergebnis
  • Internationale Präsenz durch neue Veranstaltungen weiter ausgebaut
  • Anspruchsvolle wirtschaftliche Rahmenbedingungen prägen das Geschäftsjahr 2026
  • Neue Leitveranstaltungen schaffen Wachstumsperspektiven für 2027
  • Hannover. Die Deutsche Messe AG hat das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen und treibt ihre strategische Transformation konsequent voran. Mit einem Umsatz von 305 Mio. Euro und einem Jahresergebnis von 18 Mio. Euro behauptete sich das Unternehmen in einem weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld.

    Insgesamt veranstaltete die Deutsche Messe 81 Messen im In- und Ausland. Rund 3,4 Millionen Besucherinnen und Besucher aus mehr als 150 Ländern sowie 26 000 ausstellende Unternehmen nutzten die Veranstaltungen als internationale Plattformen für Innovation, Austausch und Geschäftsanbahnung.

    „Das Geschäftsjahr 2025 zeigt, dass wir mit unserem internationalen Portfolio, starken Veranstaltungsmarken und einer klaren strategischen Ausrichtung gut aufgestellt sind. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten bestätigen unsere Messen ihren hohen Stellenwert für Unternehmen weltweit. Gleichzeitig treffen wir wichtige strategische Entscheidungen für in die Zukunft unseres Unternehmens – durch den Ausbau unseres internationalen Geschäfts, neue Veranstaltungsformate und die Weiterentwicklung unseres Messegeländes in Hannover“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe AG.

    Parallel treibt die Deutsche Messe die Modernisierung ihres Geländes konsequent voran. In der Aufsichtsratssitzung vom 30. Juni 2026 wurde die schrittweise Weiterentwicklung des Messegeländes zu einem modernen, multifunktionalen Veranstaltungs- und Kongressstandort besprochen. Im nächsten Schritt werden konkrete Entwicklungsszenarien erarbeitet, die bewertet und dem Aufsichtsrat zur Entscheidung vorgelegt werden.

    Internationale Expansion bleibt Wachstumstreiber

    Die internationale Geschäftsentwicklung bleibt ein zentraler Baustein der Unternehmensstrategie der Deutschen Messe AG. Im Geschäftsjahr 2025 organisierte das Unternehmen insgesamt 48 Veranstaltungen im Ausland und baute damit seine globale Präsenz weiter aus. Neu im internationalen Portfolio waren die Industrial Transformation Saudi Arabia, die HOW – Hub of Warehouse in der Türkei sowie die Xiamen Industrial Fair in China. Mit diesen Neuzugängen stärkt die Deutsche Messe ihre Position in wichtigen internationalen Wachstumsmärkten und erschließt zusätzliche Marktpotenziale.

    Für das Jahr 2026 plant die Deutsche Messe zehn Premieren im Ausland. Zu den größten internationalen Veranstaltungen zählen die PTC ASIA/CeMAT ASIA in Shanghai, die DOMOTEX asia/CHINAFLOOR sowie die WIN EURASIA in Istanbul. Sie stehen beispielhaft für die erfolgreiche Entwicklung des internationalen Portfolios und die hohe Nachfrage nach den Veranstaltungen der Deutschen Messe in den weltweiten Industriemärkten.

    „Internationale Märkte entwickeln sich deutlich dynamischer als viele europäische Volkswirtschaften. Deshalb bauen wir unsere globale Präsenz konsequent weiter aus. Unsere Auslandsmessen eröffnen Unternehmen den Zugang zu neuen Märkten und stärken gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Deutschen Messe insgesamt“, sagt Köckler.

    Herausfordernde Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2026

    Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Deutsche Messe einen turnusgemäß schwächeren Umsatz und erstmals seit drei Jahren wieder ein negatives Jahresergebnis. Ursache sind vor allem die anhaltend schwache Konjunktur in Deutschland und Europa sowie die daraus resultierende Investitionszurückhaltung vieler Unternehmen. Hinzu kommt der turnusbedingte Veranstaltungszyklus mit weniger großen Leitmessen.

    „Die wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen bleiben anspruchsvoll. Die Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen ist derzeit verhalten und wirkt sich auf einzelne Veranstaltungen aus. Gleichzeitig sehen wir aber, dass starke Marken auch in diesem Umfeld wachsen können. Die INTERSCHUTZ hat in diesem Jahr neue Bestwerte bei Ausstellungsfläche und Ausstellerbeteiligung erreicht, und auch Formate wie die Real Estate Arena entwickeln sich sehr erfreulich. 2026 verstehen wir deshalb als Jahr der strategischen Weichenstellungen, in dem wir die Grundlage für den nächsten Wachstumsschritt legen“, so Köckler.

    Neue Veranstaltungen schaffen Wachstumsperspektiven für 2027

    Für das Jahr 2027 erwartet das Unternehmen eine Belebung des Geschäfts unter anderem durch mehrere neue und zurückkehrende Veranstaltungsformate in Hannover.

    So wird vom 9. bis 12. März 2027 erstmals die deutsche Verteidigungs- und Sicherheitsmesse DSEI Germany auf dem Messegelände Hannover ausgerichtet. Bereits neun Monate vor Veranstaltungsbeginn ist die Messe vollständig ausgebucht. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden zusätzliche Flächen bereitgestellt.

    Ebenfalls neu im Veranstaltungskalender ist Europas größte Bildungsmesse didacta, die vom 23. bis 27. Februar wieder in Hannover stattfinden wird.

    Ein weiteres Highlight wird die internationale Leitmesse für Textilmaschinenbau und Bekleidungstechnik ITMA sein, die vom 16. bis 22. September 2027 ebenfalls an den Standort Hannover zurückkehrt und Besucherinnen und Besucher aus aller Welt anziehen wird.

    Auch die HANNOVER MESSE habe von ihren Ausstellern und Besuchern sehr positives Feedback erhalten. Besonders die neue Hallenbelegung, zusätzliche Networking-Formate sowie die Center Stage mit renommierten Sprecherinnen und Sprechern aus Industrie, Politik und Gesellschaft seien auf große Zustimmung gestoßen und hätten einen spürbaren Mehrwert für die Teilnehmer geschaffen.

    „2027 wird für uns ein Jahr mit starken Leitmessen, neuen Veranstaltungsformaten sowie wichtigen Fortschritten bei der Modernisierung unseres Messegeländes und der Transformation unseres Unternehmens. Gemeinsam mit dem weiteren Ausbau unseres internationalen Geschäfts schaffen wir die Voraussetzungen dafür, die Deutsche Messe langfristig wettbewerbsfähig, wirtschaftlich erfolgreich und zukunftsfest aufzustellen“, sagt Köckler.

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